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De dood is een ontroering
zeeën van tijd
landtong door overgave
rivier met smart
eiland vol hoop
weg door het water
dood als aanraking
ontroering
gaven en schalen
messen en stenen
spoor en vuur
wolken drijven
verder
geen stem
geen ingrijpen
de horizon
wijkt niet
einde is nabij
stilstand
als beweging
overgave
nederlaag
witte vlag….
j.hacking

Uit:
Frans
Rosenzweig
- Der Stern der Erlösung
ÜBER DIE
MOGLICHKEIT DAS ALL ZU ERKENNEN
in
philosophos!
Vom Tode, von
der Furcht des Todes, hebt alles Erkennen des All an. Die Angst des lrdischen
abzuwerfen, dem Tod seinen Giftstachel, dem Hades seinen Pesthauch zu nehmen,
des vermisst sich die Philosophie. Alles Sterbliche lebt in dieser Angst des
Todes, jede
neue Geburt mehrt die Angst um einen neuen Grund, denn sie mehrt das Sterbliche.
Ohne Aufhören gebiert Neues der Schoss der unermudlichen Erde, und ein jedes
ist dem Tode verfallen, jedes wartet mit Furcht und Zittern auf den Tag seiner
Fahrt ins DunkeI. Aber die Philosophie leugnet diese Ängste der Erde. Sie
reisst über das Grab, das sich dem Fuss vor jedem Schritt auftut. Sie lässt
den Leib dem Abgrund verfallen sein, aber die freie Seele flattert darüber
hinweg. Dass die Angst des Todes von solcher Scheidung in Leib und Seele nichts
weiss, dass sie lch
Ich lch brüllt
und von Ableitung der Angst aut einen blossen "Leib" nichts horen will
- was schert das die Philosophie. Mag der Mensch sich wie ein Wurm in die Falten
der nackten Erde verkriechen vor den herzischenden Geschossen des blind
unerbittlichen Tods, mag er es da gewaltsam unausweichlich verspüren, was er
sonst nie verspürt: dass sein lch nur ein Es wäre, wenn es stürbe, und mag er
deshalb mit jedem Schrei, der noch in seiner Kehle ist, sein lch ausschreien
gegen den Unerbittlichen, von dem ihm solch unausdenkbare Vernichtung droht -
die Philosophie lachelt
zu all dieser Not ihr leeres Lacheln und weist mit ausgestrecktem Zeigefinger
das Geschopt, dem die Glieder in Angst um sein Diesseits schlottern, auf ein
Jenseits hin, von dem es gar nichts wissen will. Denn der Mensch will ja gar
nicht
irgend welchen
FesseIn entfliehen; er will bleiben, er will - Ieben. Die Philosophie, die ihm
den Tod als ihren besonderen Schützling und als die grossartige Gelegenheit
anpreist, der Enge des Lebens zu entrinnen, scheint ihm nur zu höhnen.
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